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18.05.2014 Marathon Staffel mit Jörg Sänger und Irina Mikitenko gewinnt beim 2. Vivawest Marathon

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Eliteläufer von Marathon Dinslaken im Team mit Deutschlands bester Langstreckenläuferin

Jörg berichtet von diesem einmaligen Ereignis:

Vor meinem Urlaub habe ich in der Zeitung gelesen, dass man sich für einen Startplatz in der Mikitenko-Staffel beim Vivawest Marathon bewerben konnte. Der Start wäre einen Tag nach meiner Rückreise aus dem Urlaub und so habe ich es einfach mal gemacht, aber eigentlich gar nicht damit gerechnet genommen zu werden.

Im Urlaub kam dann der Anruf vom Organisationsteam des VivaWest-Marathons. Erst habe ich es gar nicht geglaubt, aber als ich wenig später die schriftliche Zusage per Email bekam habe ich mich unglaublich gefreut!

Mit Michael Keuten, dem Vorsitzenden von Marathon Dinslaken, habe ich mich abgesprochen Irina Mikitenko zu unserem Dinslakener Citylauf im März 2015 einzuladen. Dies konnte sie leider nicht konkret zusagen, ich habe ihr aber ein T-shirt vom Citylauf 2014 als kleines Geschenk überreicht.

Am Veranstaltungstag des Marathons haben wir vier Staffelläufer uns, einschliesslich Irina Mikitenko, zur Besprechung getroffen. Wir haben uns alle sofort prima verstanden. Läufer sind halt nette Leute! Irina ist eine sehr freundliche, offene und sympathische Frau. Das Duzen untereinander war überhaupt kein Problem.

Die Presse war auch vor Ort und bat uns um Informationen über uns. Organisatorisch wurde uns von Anfang an alles abgenommen. Nur Laufen mussten wir selber.

Und nun begann das Abenteuer! Um zu unseren Staffelwechselpunkten zu kommen, wurden wir gebeten zu den Shuttlebussen zu gehen, die die Läufer dorthin fuhren. Ich musste zum ersten Wechselpunkt und hätte eigentlich auch recht zügig dort hin gemusst, denn Irina wollte als Startläuferin ihren Teil der Strecke in 45 Minuten absolvieren. Es war allerdings kein Bus für mich und weitere 30 Läufer mehr dort.

Nun konnte man etwas nervös werden. Nach längerem Ringen hat sich dann ein Busfahrer bereit erklärt zu fahren. Allerdings hatte dieser keinerlei Ortskenntnisse und viele Straßen waren ja auch gesperrt! Die Himmelfahrt begann!

Mit Hilfe eines Lotsen kamen wir bis zur Autobahn. Dort bemerkte der Busfahrer, dass der Bus einen Defekt hatte. „Na toll...“ dachten wir Läufer, „wir kommen nie an.“
Er bekam das Problem zu unserem Glück rasch in den Griff. Weiter ging's! Einmal hat der Fahrer sich noch verfahren, aber dank des Handynavis einer Läuferin kamen wir an der Haltestelle in Essen am Kennedy-Platz an. Von dort musste allerdings noch eine Strecke von 500 Metern zur Wechselstelle zurückgelegt werden.

Zwischenzeitlich war Irina bereits an der Wechselstelle vorbeigelaufen, kam aber wieder zurück und in diesem Moment war ich dann angekommen und konnte mit 2 Minuten Verzug loslaufen! Das war recht abenteuerlich! Die anderen Wechsel liefen unproblematisch ab.

Wir wurden am Ende unserer Laufabschnitte zum Ziel nach Gelsenkirchen gebracht. Wir waren ja VIP!
Durch das Ziel sind wir 4 Staffelläufer dann alle gemeinsam als erste Staffel gelaufen! Es war ein überwältigendes Erlebnis mit so einer Superläuferin wie Irina zu laufen!

Nach dem Einlauf waren wir umringt von der Presse und sollten uns zum Lauf äußern. Natürlich hatten wir einiges zu berichten. Danach ging es in den VIP-Bereich. Dort wurden wir bis zur Siegerehrung rundherum mit Essen und Trinken versorgt. Nun hatten wir auch Gelegenheit mehr über Irina zu erfahren und haben einige Ratschläge und Infos zum Thema Laufen von ihr erhalten. Sie war sehr aufgeschlossen und hat sich für unseren Ergeiz beim Lauf bedankt.

Kennengelernt haben wir dann auch noch Langstreckenläufer Jan Fitschen, unter anderem Europameister im 10000 Meterlauf von 2006. Er ist auch ein echt netter Typ. Zum Ende haben wir uns alle herzlichst verabschiedet und sind nach einem aufregenden Tag auseinander gegangen.

Für mich war es ein Erlebnis ,dass ich nie mehr vergessen werde. Wünschen würde ich mir natürlich, dass Irina zu unserem 10.Citylauf im März nächsten Jahres kommen würde. Vielleicht klappt es ja.

Die Mikitenko Staffel kam als Mixed Staffel noch vor dem ersten Männerteam mit fantastischen 2:52:04 Stunden ins Ziel.

Auf der Halbmarathondistanz begeisterte Ausnahmeläufer Sascha Strack, der als 33. ins Ziel lief und mit 1:26:53 Stunden der 3. seiner AK M35 wurde.

Die Powerwalkerinnen von Marathon Dinslaken zeigten auf der Halbmarathonstrecke, dass auch die ungewohnte Hitze sie nicht bremsen konnte!
Spitzenwalkerin Iris Trum gewann ganz klar mit 2:33:47 Stunden und sicherte sich überaus verdient sowohl den Gesamtsieg als auch den Altersklassensieg in der AK W55.
Trainingspartnerin Ulla Warnecke zog als 7. durch's Ziel und stand mit 2:41:31 Stunden als 2. ihrer AK W55 auf dem Treppchen.
Sandra Häusler sicherte sich mit 2:51:16 Stunden sogar den 1. Platz in der AK W40.

 

siehe auch:

derwesten.deDer Letzte beim Vivawest-Marathon entwischt knapp dem Besenwagen

 

derwesten.de„Ein überwältigendes Erlebnis“

 

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